Problemstellungen

 

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Die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um das Arbeitsverhältnis, die Probleme bei
dessen Anbahnung und Begründung, und die Fragestellungen bei seiner Beendigung
sind vielfältig. Oft werden diese von vermeidbaren Irrtümern der Arbeitsvertragsparteien begleitet.

Kaum ein anderes Rechtsgebiet, neben dem des Arbeitsrechtes, kennt im Interesse
schnellen Rechtsfriedens derart kurze prozessuale und materiellrechtliche
Ausschlussfristen für die Verfolgung und Durchsetzung von Ansprüchen.

Hier nur einige Beispiele:

Die Durchsetzbarkeit von Lohnforderungen kann im Extremfall (Tarifrecht)
bereits mit dem Ablauf von einem Monat (!) nach Fälligkeit scheitern.

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Ein gehäuft anzutreffender und dann nicht mehr heilbarer Fehler: „Ich habe meinen
Arbeitgeber doch darauf angesprochen!"
Das reicht nicht!

Gleiches kann auch für Schadensersatzforderungen von Arbeitgebern und/oder
Arbeitnehmern innerhalb des Arbeitsverhältnisses gelten.

Die Sozialwidrigkeit einer Arbeitgeberkündigung kann bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Kündigungsschutzgesetz nur innerhalb von drei Wochen
nach Erhalt der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht mit einer Klage geltend gemacht werden.

Häufig anzutreffende Fehler dabei: „Das muss ich doch erst drei Wochen vor Ende des Arbeitsverhältnisses entscheiden."

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Die Unwirksamkeit einer Befristung des Arbeitsvertrages muss innerhalb von drei
Wochen nach Ablauf der vereinbarten Frist bzw. nach Mitteilung des Arbeitgebers
gerichtlich geltend gemacht werden (Entfristungsklage).

Widerspruch gegen einen Mahnbescheid/Einspruch gegen ein Versäumnisurteil im
Bereich des Arbeitsrechtes muss, um zulässig zu sein, innerhalb von einer Woche ab
Zustellung des Mahnbescheides bzw. Versäumnisurteils eingelegt werden.

Häufig anzutreffender Fehler: „Dafür sind doch zwei Wochen Zeit!"

Ansprüche wegen Benachteiligung innerhalb des Arbeitsverhältnisses müssen innerhalb
von zwei Monaten (Tarifrecht kann kürzere Fristen vorsehen) geltend gemacht werden.

Deshalb gilt:

Nur der, der die arbeitsrechtliche Lage kennt, kann rechtlich fundierte Entscheidungen
treffen. Als Mandant des Arbeitsrechtsanwaltes brauchen Sie deshalb keine
Fachaufsätze, sondern schnelle, praktikable Lösungen und Entscheidungen, zeigt sich
Matthieu überzeugt.

Die überschaubaren Kanzleistrukturen sind dabei Garant für eine jederzeit persönliche
Betreuung der Mandate durch den Arbeitsrechtsanwalt.

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